Das sind Wir!

Die Jugendfeuerwehr Billstedt-Horn wurde am 18. Juni 1992 von der Einsatzabteilung unter der Leitung der damaligen Wehrführung gegründet.
Die ersten Mitglieder kamen aus Billstedt, Horn, Öjendorf und Kirchsteinbek (letztere haben mittlerweile auch eigene Jugendfeuerwehren). Da sich zum damaligen Zeitpunkt der Sitz der Wehr auf dem Gelände des Großmarkts Hamburg befand, dies allerdings für die Jugendlichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen war, wurden anfangs die Ausbildungsdienste im Feuerwehrhaus der FF Öjendorf durchgeführt.
Seit dem Umzug der FF Billstedt-Horn im Jahre 1993 an den Bergmannring 4 in Hamburg-Horn haben wir nun einen eigenen Jugendfeuerwehrraum. Dort treffen wir uns jeden Montag zu einem zweistündigen Ausbildungsdienst.
Um die 17 Mädchen und Jungs im Alter von 10 bis 17 Jahren gehören zur Zeit unserer Jugendfeuerwehr an.
 
Unser Jugendfeuerwehrwart Björn Nohdurft und sein Vertreter Karsten Louis werden bei ihrer Arbeit selbstverständlich von der gesamten Einsatzabteilung unterstützt, dadurch gestaltet sich die Ausbildung umfangreich und interessant.
 
Selbstverständlich stehen bei uns, wie auch bei jeder anderen Feuerwehr, Gemeinschaftsgefüge und Hilfsbereitschaft an vorderster Stelle.
Im Rahmen unserer wöchentlichen Zusammenkünfte stehen natürlich das gesamte breite Spektrum der Feuerwehrtechnik auf dem Programm.
Somit ist zum Beispiel die Erste-Hilfe ein großes Thema, mit dem wir uns regelmäßig beschäftigen. Dadurch ist auch jedes Jugendfeuerwehrmitglied schon bereits im frühen Alter in der Lage eine altersenstprechende, fachgerechte Erste-Hilfe leisten zu können.
Aber auch das "Löschen" ist ein Thema mit dem wir uns regelmäßig auseinandersetzen. Der Aufbau eines Löschangriffes gilt als grundelementare Tätigkeit der Feuerwehrarbeit. Schnell ist von uns eine Wasserversorgung aus einem See entnommen, ein Hydrant aufgbaut, Schläuche verlegt und Wasser aus den Strahlrohren abgegeben. Dieses zeigt uns nicht nur das Vorgehen bei einem Brandeinsatz, sondern fördert auch die Teamarbeit - Hier muss die Gruppe Hand in Hand arbeiten und die Schwächeren unterstützen - Nur so ist das "Übungsfeuer" rasch gelöscht.

Die technsichen Geräte der Feuerwehr können Menschen helfen und Leben retten. Deswegen lernen wir auch ebenfalls schon in unseren jungen Jahren mit diesen umzugehen. Sicherlich ist der große Rettungspreizer für uns noch zu schwer, oder die Motorkettensäge zu gefährlich. Aber auch in der Theorie oder durch Vorführungen der Jugendwarte und Betreuer können wir viel lernen. Und diese kommt uns dann auch noch in der Schule zu Gute. Da viele Grundsätze der technischen Hilfe auch unserem Sachkunde oder Physikunterricht entsprechen. Und das ein oder andere Gerät können wir auch schon bedienen. Gerne ziehen wir mit Hilfe eines Greifzuges (Flaschenzug) auch mal den feuerwehrhauseigenen Müllcontainer über den Hof oder nutzen die Absturzsicherungen der Wehr auf den Klettergerüsten des nahegelegenen Abenteuerspielplatz.

Mehrmals im Jahr fahren wir zu Wettbewerben. Hier wird von uns in Teamfähigkeit all das erlernte Feuerwehrkönnen abverlangt. Und auch wenn wir Wissen, das alle Jugendfeuerwehren in Hamburg und auch über die Ländergrenzen hinweg "eine Jugendfeuerwehr" sind, ist es trotzdem schön sich mit den anderen Gruppen zu messen, und noch schöner vieleicht auch als Sieger hervor zu gehen. Die Wettbewerbe sind nämlich nicht immer nur Landeswettbewerbe, sondern auch bundesweite und manchmal auch internationale Auschsscheidungen.

Zudem kann man in der Jugendfeuerwehr auch Leistungsabzeichen erwerben. Sicherlich ein Höhepunkt der Jugendfeuerwehrzeit ist der ab 15 Jahre mögliche Erwerb der "Leistungsspange" der deutschen Jugendfeuerwehr- ein Leistungsabzeichen, das jeder Teilnehmer bei bestehen erhält, aber von der gesamten Gruppe als Gruppenleistung erreicht werden muss.

Ähnlich ist der Erwerb der deutschen "Jugendflamme". Hier kann im Laufe der Jugendfeuerwehrzeit ein Leistungsabzeichen in 3 verschiedenen Stufen ereicht werden.

Natürlich besteht ein Großteil der Zusammenkünfte der Jugendfeuerwehr nicht nur aus dem Erlernen des Feuerwehrhandwerks, sondern zu gut der Hälfte auch aus Freizeitaktivitäten, wie Schwimmen gehen, Fußball spielen etc. oder auch dem Freizeitparkbesuch. Ab und zu treffen wir uns auch einfach nur mal um miteinander zu kochen oder zu backen.
Auf vielen Ausfahrten und Seminaren sind wir auch von Zuhause weg.
Mehrmals im Jahr finden von Seiten der Jugendfeuerwehr Hamburg Seminare zu statt. Hier treffen sich Mitglieder aus allen Jugendfeuerwehren Hamburgs um gesellschaftliche und soziale Themen zu besprechen, Spaß und Spiel zu haben, die eigene Zeitung der Jugendfeuerwehr Hamburg, das "Martinshorn" zu erstellen, einen Jugendgruppenleiterschein zu erwerben oder auch um sich feuerwehrtechnisch weiter zu bilden.
 
Mindestens einmal im Jahr geht es auch dann auf eine größere Ausfahrt. Hier nehmen wir an den Zeltlagern mit vielen anderen Jugendgrupen teil. Sogar nach Schweden hat es uns, dank unseres Fördervereins, auch schon gebracht. Dort nahmen wir schon zweimal an einer Abenteuerausfahrt teil. Hier war "Natur pur" angesagt. In unserer Gruppe waren wir tagelang mit dem Kanu oder auch mit dem Wanderstiefel unterwegs, kochten über dem Lagerfeuer und schliefen in Pfadfinderzelten - jeden Tag an einem anderen Ort. Diese beiden Zeltlager waren sicherlich einer der Highlights unserer Jugendfeuerwehrgeschichte.
Mit unseren sehr gut befreundeten Jugendfeuerwehren aus Ausleben in Sachsen-Anhalt und Westergellersen aus Niedersachsen treffen wir uns auch regelmäßig an Wochenenden oder auf Ausfahrten. Zusammen haben wir schon eine Menge Spaß gehabt und die ein oder andere Freundschaft wurde auch schon geschlossen.